Case Study  ·  Google Ads  ·  Quirumed

Mehr Wachstum. Mehr Profit. Ohne Marge zu opfern.

Wie eCommer Quirumed half, profitables Wachstum im Healthcare E-Commerce zu skalieren — durch profitbasierte Kampagnensteuerung, bessere Datensignale und fokussierte Neukundenakquise.

Quirumed

quirumed.com · B2B/B2C · Healthcare Marktplatz · Europa

Kernergebnis nach 9 Monaten

+32 % CM3, CAC stabil, MER +5 % — profitables Wachstum trotz Skalierung

Unsere Leistungen
Google Ads
Performance Max
Profit-based Scaling
Feed Optimierung
+32%

CM3-Wachstum

CAC

stabil gehalten trotz +20 % mehr Spend

+5%

MER — Effizienz der Skalierung

+24%

profitable Neukunden

Quirumed

Ihr Partner für medizinische Produkte

10k+

Produkte

B2B/B2C

E-Commerce

Produktkategorien
🏥
Arztpraxen
🏥
Kliniken
💪
Physiotherapie
👤
Endkunden

Ausgangssituation

Führender Gesundheitsmarktplatz in Europa mit über 10.000 Produkten

Quirumed ist einer der führenden Online-Marktplätze für medizinische Produkte, Praxisausstattung und Healthcare-Bedarf in Europa — mit über 10.000 Produkten. Das Sortiment reicht von Arztpraxis und Klinikbedarf über Physiotherapie bis hin zu Endverbrauchern.

Was das Business besonders komplex macht: Quirumed bedient gleichzeitig B2B-Kunden (Arztpraxen, Kliniken, Physio-Praxen mit langen Entscheidungszyklen und hohen AOVs) und B2C-Endkunden (kürzere Zyklen, preissensitiver). Ein umsatzoptimierter Algorithmus kann diese fundamentalen Unterschiede nicht differenzieren — er pusht, was klickt, nicht was profitiert.

Trotz wachsender Nachfrage stieg der CAC durch zunehmenden Wettbewerb im Healthcare-Segment kontinuierlich. Mehr Budget führte nicht proportional zu mehr Profit — ein klassisches Skalierungsproblem.

Das Ziel war klar: Wachstum skalieren, ohne die Marge zu opfern — mit Fokus auf CM3, Neukundenprofitabilität und kontrolliertem CAC.

Die Herausforderungen

Was machte das Projekt komplex?

Ein großes Produktsortiment, unterschiedliche Margen und ein ROAS-optimierter Account — die Ausgangslage erforderte einen strukturellen Neuansatz.

1

Großer Produktkatalog mit stark unterschiedlichen Margen

Nicht jedes Produkt war gleich profitabel. Ein umsatzfokussierter Algorithmus priorisierte häufig Produkte mit schwacher Deckungsbeitragsstruktur.

2

Steigender CAC durch wachsenden Wettbewerb

Der CAC war im Trend nach oben — durch zunehmende Konkurrenz im Healthcare-Segment stiegen die Klickpreise, ohne dass der Account strukturell dagegensteuerte.

3

Fehlende Profit-Signale für den Algorithmus

Google optimierte auf Umsatz statt auf Profitabilität. Margen- und CM3-Daten flossen nicht in die Kampagnensteuerung ein.

4

Ineffiziente Budget-Allokation

Zu viel Budget floss in Produkte und Kampagnen mit schwacher Unit Economics — zu wenig in die profitabelsten Segmente.

Die Strategie

Das eCommer Profit Signal Framework

Viele Agenturen optimieren Google Ads auf Umsatz. eCommer optimiert auf Profit. Der Unterschied liegt nicht in den Werkzeugen — sondern darin, welche Signale Google bekommt.

"Der Durchbruch kam nicht durch mehr Budget — sondern durch bessere Profit-Signale im Algorithmus."

Google optimierte vorher auf Umsatz. Nachher auf Profit. Das ist der eigentliche Hebel — alles andere folgt daraus.

1

CM3 Profil-Mapping

Bevor wir eine einzige Kampagne anfassen, berechnen wir den echten CM3 pro Produkt und Kategorie. Welche SKUs erzeugen tatsächlich Profit? Welche vernichten ihn trotz guter ROAS? Ohne diese Grundlage ist jede Optimierung blind.

  • Produktportfolio nach echtem Profit bewertet

2

Profit Signal Integration

CM3-basierte Conversion Values wurden direkt an Google Ads übergeben. Der Algorithmus optimiert nicht mehr auf Umsatz-pro-Klick — sondern auf Profit-pro-Klick. Diesen Schritt überspringen die meisten Agenturen.

  • Google optimiert auf Profit, nicht auf Umsatz

3

Segment-Cluster nach aMPR

aMPR — Profit pro Neukundensegment relativ zu den Akquisitionskosten

Budget wandert nicht mehr nach ROAS — sondern nach annualisierter Marketing-Profit-Rate (aMPR). Profitable Neukunden-Cluster erhalten mehr Budget, unprofitable werden isoliert. Performance Max wird dabei vollständig nach Profit-Clustern segmentiert.

  • Budgetsteuerung nach Profitabilität, nicht ROAS

4

CAC-kontrollierte Skalierung

Wachstum passiert ausschließlich dort, wo der CAC die Profitabilität nicht gefährdet. Die entscheidende Frage lautet nicht „Wie viel Umsatz bringt ein Klick?" — sondern „Wie profitabel ist dieser Neukunde über seinen gesamten Lebenszyklus?"

  • CAC trotz Skalierung stabil gehalten

Warum das funktioniert

Google ist so gut wie die Signale, die es bekommt

Der Google-Algorithmus ist mächtig — aber er kann nur optimieren, wofür er trainiert wird. Wer Umsatz-Signale sendet, bekommt Umsatz-Ergebnisse. Wer Profit-Signale sendet, bekommt Profit-Ergebnisse. Das ist der Kern des eCommer-Ansatzes.

  • CM3 pro Produkt berechnet und im Feed hinterlegt

  • CM3-basierte Conversion Values direkt an Google Ads übergeben

  • aMPR-Steuerung ersetzt pauschale ROAS-Ziele

Das Ergebnis bei Quirumed

+32 % CM3 bei +26 % Umsatz — Profitabilität wuchs schneller als der Umsatz

Die Ergebnisse

Innerhalb von 9 Monaten Zusammenarbeit

Das Ziel war nie, ROAS kosmetisch zu verbessern — sondern echtes, profitables Wachstum zu skalieren. Das Ergebnis: mehr Umsatz, mehr CM3, mehr Neukunden und ein CAC, der trotz deutlich höherem Spend stabil blieb.

Trotz zunehmendem Wettbewerbsdruck im Healthcare-Segment gelang es Quirumed, den profitablen Anteil des Wachstums signifikant zu steigern — weil Google erstmals auf Profit statt Umsatz optimierte.

CM3 (Deckungsbeitrag III) = Umsatz minus Produktkosten, variable Kosten und Marketingkosten — die Kennzahl, die zeigt, was nach allen relevanten Kosten wirklich übrig bleibt.

+32 %

Profitabilität wuchs
schneller als der Umsatz

Neukunden / Monat

+24 %

Mehr profitable Neukunden — bei kontrolliertem CAC

Fokussierte Neukundenakquise durch Profit-Cluster statt pauschaler Zielgruppensteuerung.

CAC

stabil ↓

gehalten trotz +20 % mehr Spend

CAC war im Trend steigend — wir haben ihn gestoppt und leicht gesenkt. In reifen Accounts ist das oft schwerer zu erreichen als eine dramatische CAC-Reduktion.

Umsatz / Monat

+26 %

Profitables Umsatzwachstum über 9 Monate

Umsatz wuchs — aber langsamer als CM3. Das ist der Unterschied zu umsatzoptimiertem Wachstum.

+32 % CM3

Profitabilität wuchs schneller als der Umsatz

MER 6,0 → 6,3

Skalierung wurde effizienter, nicht teurer

CAC stabil ↓

trotz +20 % mehr Ad Spend gehalten

"Vor der Zusammenarbeit mit eCommer haben wir stark auf Umsatz optimiert — aber Profitabilität war kaum kontrollierbar. Durch den neuen Ansatz konnten wir erstmals Budget skalieren, ohne dass unser CAC aus dem Ruder läuft. Das war der eigentliche Unterschied."
Alejandro García López
Alejandro García López

Performance Lead — Quirumed

Key Learnings

Was dieses Projekt gelehrt hat

  • Umsatz ist keine Profitabilitätsmetrik

    Mehr Umsatz kann Profit vernichten, wenn CAC und Margen ignoriert werden. Wer nur auf ROAS oder Umsatz optimiert, skaliert häufig auf Kosten der Unit Economics.

  • Große Produktkataloge brauchen Profit-Signale

    Bei tausenden Produkten mit unterschiedlichen Margen ist eine umsatzbasierte Steuerung strukturell blind. Erst Margendaten im Feed und in der Gebotslogik schaffen echte Kontrolle.

  • CAC stabil halten ist oft wertvoller als CAC senken

    In reifen Accounts sinkt der CAC selten dramatisch. Das eigentliche Ziel ist: CAC kontrollieren, während der Account skaliert. Wer das schafft und gleichzeitig CM3 verbessert, baut ein nachhaltiges Wachstumsmodell.

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